Weltwoche Kommentar 39/21

Kommentar

Mit Messern, Steinen und Hämmern

E

s ist der ganz alltägliche Gewaltwahnsinn in der Schweiz: Am vergangenen Wochenende gehen gegen Abend an einer Avia-Tankstelle in Geuensee, Kanton Luzern, rund zwanzig Männer aus Syrien, Nordmazedonien und dem Irak aufeinander los. «Schweizer» sollen auch darunter gewesen sein. Die brutalisierten Ausländer prügeln mit Messern, Hämmern und Steinen aufeinander ein. Am Ende stirbt ein zwanzigjähriger Kosovare. Fünf Syrer befinden sich in Haft. Die Tatumstände sind noch nicht geklärt.

Ich führe keine Statistiken über Vorfälle dieser Art, aber mein Eindruck ist, dass sich die Schweiz allmählich zur Kampfzone migrationsgetriebener Ausländergewalt entwickelt. Kürzlich las ich in der Weltwoche einen Artikel über die Stadt Zürich. Da hiess es, durchschnittlich neun von zehn Mädchen würden im Ausgang regelmässig belästigt. Der Autor belegte, wie sich die Behörden äusserst schwertun, die Tatsache zu vermelden, dass es sich bei den Belästigern vorwiegend um junge Männer mit Migrationshintergrund handle.

Vor etwas über einem Jahr unterhielten wir uns mit dem schwulen Schweizer Moderatorenstar Kurt Aeschbacher. Er erzählte davon, wie immer mehr Homosexuelle des Nachts in der Schweiz damit rechnen müssten, von irgendwelchen Rüpeln angepöbelt oder sogar verprügelt zu werden. Er drückte sich äusserst vorsichtig aus und vermied jeden schiefen Zungenschlag, doch seine Schilderungen deckten sich mit Meldungen der Polizei, laut denen junge Muslime, die vermutlich auf der Welle falscher Flüchtlinge 2015 hierhergekommen waren, überwiegendenteils die Täterschaft ausmachten.

Obschon es in der Schweiz noch nicht so schlimm ist wie in Deutschland, wo einen das Reden über Ausländerkriminalität reflexartig in die braune Ecke befördert: Die Behörden, vor allem in den rot-grünen Städten, setzen alles daran, die unliebsamen Wahrheiten unter dem Deckel zu halten. Die Zürcher Stadtregierung hat es einst verbieten lassen, bei Verbrechen die Nationalität der Verbrecher zu nennen. Warum macht man das, wenn nicht der Grossteil der Verbrechen von Ausländern verübt wird? Damit belegen die Regierenden, was sie eigentlich verschleiern möchten.

Wir haben uns daran gewöhnt, dass unsere Gefängnisse mit ausländischen Straftätern gefüllt sind. Die Schweiz ist punkto schwerer Gewaltkriminalität eine Art inoffizieller Importweltmeister. Ohne Zuwanderung könnten wir vermutlich mehrere Gefängnisse gleich schliessen. Von den Schweizern wird verlangt, dass sie klaglos die Milliarden bezahlen, die Strafverfolgung und Strafvollzug bei ausländischen Verbrechern jedes Jahr kosten, von der Belastung unseres Gesundheitswesens nicht zu reden.

Ein besonders heisses Eisen ist das Thema Asyl. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber wenn ich das Wort «Syrer» höre, dann kommt mir automatisch Bundesrätin Simonetta Sommaruga in den Sinn, die uns vor den Kameras tränenreiche Geschichten angeblicher syrischer Flüchtlingsfamilien, Frauen und Kleinkinder auftischte, die auf die selbstlose Barmherzigkeit von uns Schweizern angewiesen seien. Ich frage mich: Warum ist die Verurteilungsrate bei Asylbewerbern in der Schweiz zehnmal höher als bei Schweizern? Zeigen diese «Flüchtlinge» ihre Dankbarkeit der Schweiz gegenüber dadurch, dass sie uns ausrauben oder andere «Flüchtlinge» mit Steinen erschlagen?

Oder könnte es nicht einfach sein, dass uns diese erschreckenden Kriminalitätszahlen einfach immer drastischer vor Augen führen, dass dieses ganze Asylsystem ein riesiger, politisch gewollter, weil nicht verhinderter Betrug an den Schweizern ist?

Grünen-Präsident Balthasar Glättli wollte eben noch 100 000 Syrer in die Schweiz holen. Diese Woche diskutieren sie in Bern darüber, ob man die Türen für Tausende von Afghanen öffnen soll, die aus einer Kultur kommen, die Homosexuelle steinigt und Frauen zwangsverheiratet. Der frühere Zürcher Strafrechtsprofessor Martin Killias, SP-Mitglied, spricht aufgrund seiner wissenschaftlichen Studien Klartext: «Ausländerkriminalität ist kein Phantom. Die Kriminalität von Ausländern in der Schweiz wird tabuisiert und kleingeredet. Das hat fatale Folgen.»

Offenbar gibt es in Geuensee an der Tankstelle Überwachungsgeräte. Wie viel mögen all die Kameras, Spezialschlösser, Alarmanlagen und Sicherungsmassnahmen gekostet haben, die in der Schweiz installiert wurden, um der importierten Gewalt entgegenzuwirken? In meiner Kindheit war die Schweiz dafür bekannt, dass man die Häuser nicht abschliessen musste. Migrantengangs gab es nicht. Eine Tat wie jene in Geuensee hätte vermutlich eine wochenlange, entsetzte Debatte ausgelöst. Sie wäre uns lange in Erinnerung geblieben. Heute geht man locker darüber hinweg. Hast du gehört? In Bern haben Türken und Kurden mit Stahlstangen aufeinander eingeschlagen. Ach ja? Es kratzt keinen mehr.

W

er die Dritte Welt zu sich holt, hilft nicht der Dritten Welt. Er wird selbst zur Dritten Welt. Der Journalist Peter Scholl-Latour hatte recht. Es ist ein Skandal, was linke Politiker unter gütiger Mithilfe einiger Bürgerlicher und vor allem der Medien mit ihrer Migrations- und Asylpolitik aus der Schweiz gemacht haben. Die Diskussion darüber wurde jahrelang verweigert. Noch heute soll dieser alltägliche Gewaltwahnsinn den Leuten als Normalität, als vielleicht unerwünschte Nebenwirkung, aber doch als insgesamt für die Schweiz fruchtbarer und segensreicher Zustrom fremder kultureller Einflüsse verkauft werden.

Die Leute wollen über Migration reden, darum reden die Politiker übers Klima. Ich aber wünsche mir meine sichere und offene Schweiz zurück. Ich will keinen Polizeistaat, der mich überwacht und kontrolliert, einfach weil sie an den Grenzen dieses, Pardon, verbrecherische Gesindel hereinlassen. Ich habe grossen Respekt vor unserer Asyltradition, aber indem die Politik den massiven Asylmissbrauch zulässt, wird sie unser Asylrecht, das sie zu schützen vorgibt, zerstören. Die Lösung wäre einfach. Man muss nur das geltende Recht durchsetzen. Dann wäre ein Grossteil dieser Kriminellen gar nicht hier.

R.K.

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen