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Meine Biografie

Ich wurde am 21. März 1965 in Zürich geboren und wuchs zusammen mit meinem älteren Bruder in Kloten auf. Mein Vater, Ostschweizer, gelernter Maurer, war Bauunternehmer in Zürich mit eigenem Geschäft. Die Mutter, eine in Ostpreussen aufgewachsene Schweizerin, half im Betrieb. Meine Schulen absolvierte ich im Zürcher Unterland. Nach dem Gymnasium studierte ich politische Philosophie und Geschichte in Zürich und Stuttgart.

Meine journalistische Laufbahn startete ich Ende 1987 bei der NZZ, der ich sehr viel verdanke. 1995 wechselte ich zum "Tages-Anzeiger", wo ich bald Chefredaktor des "Tages-Anzeiger-Magazins" wurde. 2001 bekam ich das Angebot, die damals serbelnde "Weltwoche" zu führen. Innert nur dreier Jahre machte der zuvor schwere Verlustbringer wieder Gewinn. 2004 wechselte ich als Chefredaktor zur renommierten deutschen Tageszeitung "Die Welt"; ich bin der einzige Schweizer, der jemals eine deutsche Tageszeitung leiten durfte. Das war eine enorm faszinierende Zeit. Ich lernte sehr viele internationale Politiker persönlich kennen und auch die Europäische Union von innen. Da die "Weltwoche" nach meinem Abgang wieder in die Verlustzone rutschte, wurde ich angefragt, ob ich die Zeitung als Unternehmer übernehmen wolle. Es war ein Risiko, aber die Chance musste ich packen. Ich investierte mein ganzes Vermögen und verschuldete mich mit Bank-Krediten. Seit 2007 bin ich 100 prozentiger Eigentümer, und es ist gelungen, das Traditionsblatt trotz Wirtschaftskrise und Anzeigenflaute profitabel und erfolgreich zu führen. Die "Weltwoche" ist heute ein Blatt mit klar bürgerlich liberaler Ausrichtung, aber auch mit grösster Offenheit für andere Standpunkte. Das ist mein Credo: Klare Linie, aber immer offen für andere Sichtweisen.

2004 gewann ich als parteiloser Journalist den "liberal award" der Zürcher Jungfreisinnigen. 2006 wurde ich als Schweizer "Journalist des Jahres" ausgezeichnet. 2010 durfte ich in Berlin als erst vierter Schweizer den renommierten "Ludwig Erhard Preis für Wirtschaftspublizistik" entgegennehmen.

Meine Frau Bich-Tien, Volkswirtschafterin mit HSG-Abschluss, lernte ich an einem "Weltwoche"-Podium mit Heinz Karrer kennen. Daher bin ich dem heutigen Economiesuisse-Chef trotz gelegentlichen politischen Differenzen auf ewig dankbar! Bich-Tien und ich haben drei kleine Kinder, Karl, Viktor und Anna. 2015 trat ich erstmals in meinem Leben in eine Partei ein. Ich wählte die SVP, weil nur diese Partei vorbehaltlos zur Schweiz und ihrer grossartigen freiheitlichen Staatsform steht.     

Am 18. Oktober 2015 wurde ich auf der Liste 1 der SVP des Kantons Zürich mit dem Besten Resultat in den Nationalrat gewählt. Das ausgezeichnete Wahlresultat freut mich und ist ein Auftrag, für die Positionen der SVP mit aller Kraft zu kämpfen. Als Nationalrat bin ich Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates. 

 

 

 

Video

Roger Köppel im Teleclub "Persönlich by Claudia Lässer".

Sie können die Sendung hier anschauen.

Kurzbiografie

Geboren am 21.03.1965. Schulen in Kloten und Bülach. Studium der Philosophie und Geschichte in Zürich und Stuttgart. Journalist bei NZZ, "Tages-Anzeiger". Chefredaktor "Das Magazin", "Die Weltwoche" und "Die Welt" (Berlin). Seit 2007 100 prozentiger Eigentümer der Weltwoche Verlags AG, Verleger und Chefredaktor "Die Weltwoche". Am 18. Oktober 2015 für die SVP des Kantons Zürich in den Nationalrat gewählt. Verheiratet, drei Kinder.